Familienleben

Erst ich ein Stück, dann du – Winnie und die Wunschfee

30. März 2019

„Winnie und die Wunschfee“ von Bettina Obrecht ist ein Erstlesebuch aus dem Randomhouse-Verlagshaus. Nachdem wir letztens einige Erstlesebücher von Leselöwen und Bücherbär vorgestellt haben, haben wir uns nun dieses Buch von cbj angeschaut. Es handelt von dem kleinen Mädchen Winnie, das ganz viele Wünsche hat. Ob das Buch uns gefällt, dass erfährst du jetzt. Viel Spaß!

Winnie und die Wunschfee Buchtipp für Erstleser und Leseanfänger zum gemeinsamen Lesen
© cbj Verlag – Erst ich ein Stück, dann du – „Winnie und die Wunschfee“

Die kleine Winnie hat so unglaublich viele Wünsche, vom Pony über zwei Katzen bis zum Computer und Handy. Dabei schreibt sie nicht nur an Weihnachten einen Wunschzettel, sondern auch an Ostern, Pfingsten uvm. Eigentlich hat Winnie jeden Tag ganz viele Wünsche: Sie möchte mit Papa frühstücken, wünscht sich, auf dem Schulweg Hund Kuno zu begegnen oder ein Pausenbrot mit Ananaskäse. Doch dieses Mal möchte Winnie nicht bis Weihnachten warten, bis sich Ihre Wünsche erfüllen. Sie möchte eine Wunschfee kennenlernen, aber wie stellt man das an?

Ein kleines Mädchen und ihre Wünsche

In die Geschichte von Winnie können sich bestimmt viele Mädchen hinein versetzen. Auch unsere beiden Mädels würden sich freuen, wenn sie mithilfe von Feenliedern eine Fee anlocken könnten. Auch Winnie gelingt dies, doch da stellt sich heraus, dass das Wunscherfüllungs-Büro pleite ist. Dennoch verspricht ihr die kleine Fee mit zuckersüßer Stimme, sie werde bald wunschlos sein.

So befasst sich die Wunschfee mit Winnie’s Wünschen und merkt schon bald, dass wunschlos sein nicht glücklich macht. Winnie hat sich das nämlich alles ganz anders vorgestellt. Aber an dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten. Also kommen wir erst einmal zu den Details:

Erst ich ein Stück, dann du – Winnie und die Wunschfee*
von Bettina Obrecht und Illustrationen von Claudia Heine
Erstlesebuch ab 6 Jahren mit 9 Geschichten auf 72 Seiten
ISBN: 978-3570174586

Unser Fazit zu „Winnie und die Wunschfee“

Winnie ist noch klein und wie viele Kinder in diesem Alter, hat sie unglaublich viele Wünsche. Ihr Freund Luca ist da schon etwas vernünftiger, unterstützt seine Freundin aber dabei, die Wunschfee anzulocken – auch wenn er Winnie nicht immer ganz verstehen kann. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass auch jüngere Kinder dieser folgen können. Dabei ist die Geschichte sehr spannend, aber auch witzig und regt zum Nachdenken an (Brauche ich das wirklich alles, was ich mir wünsche? – Eine tolle Botschaft auch für Erwachsene!) Das besondere an diesem Buch ist aber, das gemeinsame lesen.

Die Geschichte ist nicht nur in einzelne Kapitel, sondern hier in einzelne Abschnitte gegliedert. Erst kommt ein längerer Abschnitt, den wir Erwachsene vorlesen – und dann ein kürzerer Abschnitt für die Erstklässler. Diese sind durch unterschiedliche Schriftgrößen und -arten zu unterscheiden. Auch die Illustrationen im Buch sind sehr gelungen und animieren zum Weiterlesen. Am Ende gibt es ein Happy End und Erwachsene wie Kinder können viel von der Geschichte mitnehmen und vieles lernen. Nicht nur das Lesen!

Mein Fazit: Eine tolle Geschichte, die ich wirklich jedem Elternteil mit Leseanfänger und Erstleser ans Herz legen kann. Das gemeinsame Lesen macht uns viel mehr Spaß, als das lesen alleine – und dabei hat die Geschichte von „Winnie und die Wunschfee“* im speziellen sogar noch eine ganz tolle Botschaft.

Zur Transparenz für euch: Dieses eBook wurde uns von Randomhouse kostenlos für diese Rezension zur Verfügung gestellt. Du kannst dir sicher sein, dass ich hier unsere unabhängige, persönliche Meinung wiedergebe. 

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