Hast du Angst vorm schwarzen Gespenst?

„10 kleine Burggespenster schliefen in der Scheune. Eines hörte den Wecker nicht da zogen los nur neune“ – kommt dir das auch bekannt vor? Dann kennst du das wunderschöne Vorlesebuch 10 kleine Burggespenster gingen auf die Reise“ von Britta Nonnast als Autorin und Susanne Göhlich als Illustratorin. „Wer hat Angst vorm schwarzen Gespenst“ ist im Februar 2017 als Fortsetzung dieses Buches im Orell Füssli Verlag erschienen und spricht dieses Mal eine Zielgruppe von 4-10 Jahren an.

Wer hat Angst vorm schwarzen Gespenst?

„Wer hat Angst vorm schwarzen Gespenst“ handelt von den 10 kleinen Burggespenstern. Dabei lernen wir in 10 Kapiteln nach und nach alle Gespenster kennen. Die Geschichte beginnt mit Marti, der sich im Waschsalon langweilt, obwohl er sich doch viel lieber im Schleudergang bei 30 Grad vergnügen würde. Plötzlich trifft er in der Waschmaschine auf Luzi, die gerade ihre Spukstätte im Theater aufgeben musste und nun ohne Zuhause dasteht.

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Marti freut sich, endlich eine Freundin gefunden zu haben und möchte mit ihr sein Leben im Waschsalon teilen. Für Luzi kommt das aber nicht in Frage und so beschließt Marti spontan, Luzi auf ihrer Suche nach einer neuen Geisterstätte zu begleiten. Kapitel für Kapitel kämpfen Marti und Luzi sich nicht nur durch die Stadt, sondern sie finden auch neue, gemeinsame Freunde. Und sie alle haben etwas gemeinsam: die Angst vorm schwarzen Gespenst!

Das schwarze Gespenst ist nämlich böse und gefährlich! Noch nie hat es jemand gesehen, doch jedes Gespenst hat irgendwo schon einmal von ihm gehört – und zwar nichts Gutes. Es soll gemein sein, und gruselig. Ob sie auf das schwarze Gespenst treffen, wie die Begegnung ausgeht und was das alles mit einer Schaumparty zu tun hat, das erfährst du in diesem schönen Buch.

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Die Autoren der kleinen Burggespenster

Der Orell Füssli Verlag hat seit 2013 ein eigenes Kinderbuchprogramm, das von Pappbilderbüchern bis hin zu Büchern für ältere Kinder reicht. Einige davon kennt ihr bestimmt, z.B. „Opas geheimnisvoller Garten“ oder „Die Biene, die sprechen konnte“. Die Buchreihe mit den zehn kleinen Burggespenstern stammt aus der Feder von Britta Nonnast, die erst jahrelang als Wirtschaftsredakteurin gearbeitet hat, bis sie ihre Bestimmung als Kinderbuchautorin gefunden hat. Die Illustratorin Susanne Göhlich hingegen illustrierte schon während ihres Kunstgeschichte-Studiums in Leipzig ihre selbst erdachten Geschichten für Kinder.

Bevor ich nun unser Fazit zu „Wer hat Angst vorm schwarzen Gespenst“ abgebe, hier alle wichtigen Informationen zum Buch auf einen Blick:

Wer hat Angst vorm schwarzen Gespenst?
Orell Füssli Kinderbuch, 2017
Seiten:  96 Seiten
vom Verlag empfohlen ab 4 Jahren

ISBN  978-3-280-03531-3

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Unser Fazit zum Buch

Na, hast du dich auch schon in die zuckersüßen Gespenster verguckt? Ich fand sie vom ersten Augenblick an so liebenswert und niedlich und das Gefühl, alleine zu sein, kennt bestimmt jeder von uns. Das Thema Einsamkeit und neue Freunde ist aber nicht das einzige, was sehr kindgerecht in diesem Buch angeschnitten wird. Auch mit Vorurteilen wird auf amüsante Weise abgerechnet! Das Buch macht sehr deutlich, was fiese Gerüchte und Vorurteile anrichten können.

Leider kommt diese „Message“ aber bei unserer großen Maus (5 Jahre) noch nicht so an. Ich finde, obwohl das Buch vom Verlag ab 4 Jahren empfohlen wird, es ist erst ab etwa 5,5 – 6 Jahren wirklich geeignet. Die Geschichten gefallen unserer kleinen Maus zwar sehr gut – und die einzelnen Kapitel sind gerade lang genug, um sie abends vor dem Zubettgehen vorzulesen. Aber es ist schade, wenn die Geschichte hinter der Geschichte nicht so ankommt. Was auch für ein etwas älteres Zielpublikum spricht:

Erstleser können, dank der großen Schrift, das Buch auch gut alleine lesen! 

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Zuckersüße Gespenster, von Susanne Göhlich

Die Illustrationen von Susanne Göhlich, die wir immer wieder im Buch finden, fesseln uns aber alle. Das tolle Cover vorne mit dem Spotlack ist nur ein kleiner Teil der zauberhaften Bilder in dieser Publikation. Sie ergänzen die Geschichte ganz toll und die Mäuse lieben die Gespenster. Sie helfen uns allen gut dabei, uns die Freunde vorzustellen. Denn wer weiß schon, wie so ein Gespenst aussieht, wenn man noch keines gesehen hat.

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Unser Fazit: Ein wunderbares Buch für Kinder im Kindergarten- und Schulalter. Es regt zum Nachdenken an und verzaubert zeitgleich mit seinen zuckersüßen Illustrationen. Ich bin verliebt in die Abenteuer der 10 kleinen Burggespenstern und allen Kindern ab etwa 6 Jahren können wir das Buch bedingungslos weiterempfehlen!

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Zur Transparenz für euch: Der Orell Füssli Buchverlag hat mir dieses Buch zu Rezensionszwecken kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir schenken nach unserer Rezension das Presseexemplare der örtlichen Bibliothek. Du kannst dir sicher sein, dass ich hier unsere unabhängige, persönliche Meinung wiedergebe.

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