Haustiere

Die Zeckenprophylaxe beim Hund

20. Juli 2019

Zecken sind Parasiten, die Menschen wie Tiere befallen und Blut saugen. Dabei können die Zecken gefährliche Krankheiten übertragen, u.a. die Borreliose und FSME. Aus diesem Grund sollten wir vorbeugend etwas unternehmen, um uns selbst – und auch unsere Hunde – vor Zecken zu schützen. Dazu können wir zu chemischen und natürlichen Mitteln zur Zeckenprophylaxe greifen. Doch bevor wir uns diese ansehen stellen wir uns die Frage, was eigentlich diese Zecken sind. Los geht’s!

Eine kleine Auswahl der unterschiedlichen chemischen und natürlichen Mittel zur Vorbeugung gegen Zecken
Warum sind Zecken gefährlich?

Zecken sind Parasiten, die Menschen wie Tiere befallen und Blut saugen. Es gibt davon weltweit etwa 800 verschiedene Arten und alle können verschiedene Krankheitserreger übertragen. Die 20 in Südtirol heimischen Zeckenarten (u.a. Holzbock und die Braune Hundezecke) infizieren Mensch und Tier mit Erkrankungen wie Borreliose, Anaplasmose, Frühsommer – Meningoenzephalitis (FSME), Canine Ehrlichiose (Zeckenfieber) und Babesiose.

Welche natürlichen Mittel zur Zeckenprophylaxe gibt es?

Die Auswahl an natürlichen und naturheilkundlichen Mittel zur Zecken-Prophylaxe ist groß: EM-Halsbänder mit effektiven Mikroorganismen, pflanzliche Spot-On Präparate, ätherische Spray’s, verschiedene homöopathische Mittel, unterschiedliche Öle wie Kokosöl und Schwarzkümmelöl, ätherische Öle u.a. Zitronenöl und Lavendel, auch Anhänger für das Hundehalsband, Nahrungsergänzungsmittel zur Zecken-Abwehr, Bernsteinketten und mehr.

Welche chemischen Antizecken-Mittel gibt es und welche Nebenwirkungen haben sie?

Zur Zeckenabwehr gibt es jede Menge unterschiedlicher chemischer und medizinischer Präparate von vielen Herstellern, u.a. Frontline, Advantix, Seresto, Bravecto, Scalibor uvm. Sie allen basieren auf unterschiedlichen Pestiziden und Nervengiften, die wie alle Medikamente auch (mehr oder weniger starke) Nebenwirkungen haben können: vom einfachen Juckreiz über Durchfall und Erbrechen bis hin zur Ataxie und Epilepsie. Lesen Sie vor jeder Anwendung unbedingt den Beipackzettel!

Inhaltsverzeichnis

Warum sind Zecken gefährlich?
Chemische Zeckenprophylaxe
Mögliche Nebenwirkungen
Natürliche Anti-Zeckenmittel
EM-Keramik
Sonstige Maßnahmen


Warum sind Zecken gefährlich?

Zecken sind Parasiten, die Menschen wie Tiere befallen und Blut saugen. Es gibt davon weltweit etwa 800 verschiedene Arten und alle können verschiedene Krankheitserreger übertragen. Die 20 in Südtirol heimischen Zeckenarten (u.a. Holzbock und die Braune Hundezecke) infizieren Mensch und Tier mit Erkrankungen wie Borreliose, Anaplasmose, Frühsommer – Meningoenzephalitis (FSME), Canine Ehrlichiose (Zeckenfieber) und Babesiose.

Auch diese Krankheiten werden von Zecken übertragen und sind besonders gefährlich:

  • Die Borreliose wird durch Bakterien, die sog. Borrelien, übertragen und befällt vor allem die Haut, das Nervensystem und die Gelenke. Das Übertragungsrisiko für die Borreliose steigt mit zunehmender Dauer, die die Zecke sich am Körper des Wirtes vollsaugen kann (12+ Stunden). Es handelt sich bei der Borreliose nicht um eine Zoonose, also um eine Krankheiten die vom Menschen auf das Tier – oder umgekehrt – übertragen werden kann.
  • Bei der FSME handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute, die durch Viren hervorgerufen wird. Die Zecke ist der Überträger und es handelt sich nicht um eine Zoonose.
  • Die Canine Ehrlichiose (Zeckenfieber) ist eine akute bis chronische Infektionskrankheit, die durch Bakterien verursacht wird, die mit dem Zeckenbiss übertragen werden. Die sog. Ehrlichien setzen sich in den weißen Blutzellen fest und wandern dann in die Leber, die Milz und zu den Lymphknoten.
  • Die Babesiose (Hundemalaria) ist eine durch Einzeller der Gattung Babesia hervorgerufene Infektionskrankheit, die eine Zerstörung der roten Blutkörperchen und damit eine mehr oder weniger ausgeprägte Blutarmut hervorruft.
  • Die Anaplasmose ist ebenfalls eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch Vertreter der Gattung Anaplasma hervorgerufen wird. Sie befallen ebenfalls die weißen Blutzellen und zerstören diese. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Zoonose, sie ist also von Wirbeltier zum Menschen übertragbar!

Alle diese Krankheiten können einen mehr oder weniger schweren Verlauf nehmen und müssen oft langwierig behandelt werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir unsere Hunde und andere Haustiere (z.B. Katzen) vor dem Krankheitsüberträger, der Zecke, schützen! Dazu haben wir die Wahl aus natürlichen Mitteln oder einer Reihe von Antiparasitika, die als Tabletten, Spot-ons oder als Halsband verabreicht werden können.

Nicht jedes natürliche oder chemische Mittel zur Zeckenprophylaxe ist für jeden Hund geeignet!

Bei der Auswahl des richtigen Mittels zur Prophylaxe kannst du deinen Tierarzt befragen (besonders wenn es sich um medikamentöse Gaben handelt, denn nicht jeder Wirkstoff ist für jedes Tier geeignet!) und bei natürlichen Produkten gilt es, ein wenig zu experimentieren. Ein natürliches Präparate kann bei einem Hund eine sehr gute Wirkung zeigen und bei einem anderen Hund gar keine.

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Chemische bzw. medikamentöse Zeckenprophylaxe

Viele Hundehalter greifen zu chemischen Antizecken-Präparaten, darunter Pestizide wie:

  • Organophosphate
  • Carbamate mit demWirkstoff Propoxur (z.B. Kiltix Halsband)
  • Phenylpyrazole mit dem Wirkstoff Fipronil (z.B. Frontline Combo)
  • Pyrethroide wie der Wirkstoff Permethrin (z.B. Advantix SpotOn, Exspot oder Trixie Insect Shield Dog Loop), Deltamethrin (z.B. Scalibor) und Flumethrin (z.B. Kiltix und Seresto Halsbänder)
  • Isoxazoline mit dem Wirkstoff Fluralaner (z.B. Bravecto) und Afoxolaner (z.B. Nexgard Kautablette)
  • Avermectine / Makrozyklische Laktone mit dem Wirkstoff Selamectin (z.B Stronghold SpotOn)
  • Neonikotinoide wie der Wirkstoff Dinotefuran (z.B. Vectra 3D)

Diese Insektizide werden einzeln oder auch in Kombination (z.B. in Vectra 3D mit Dinotefuran, Pyriproxyfen und Permethrin) in Spot-On Präparaten, Halsbändern, Kautabletten und Sprays untergebracht und dann auf unseren Hund aufgetragen. Einmal aufgetragen verteilen sich die Präparate über das ölige Hautschutzsekret unserer Vierbeiner, welches von den Talgdrüsen produziert wird, auf den ganzen Körper, wo es eine abweisende (repellierende) Wirkung auf Zecken hat – und/oder eine tödliche (z.B. Kautabletten, deren Wirkstoff sich in Leber, Niere und Muskeln anreichert und beim Biss der Zecke zu deren Tod führt).

Die Nebenwirkungen der chemischen Antizeckenmittel

Alle diese Mittel bedürfen einer genauen Prüfung sowie Zulassung und doch haben Sie, wie alle Arzneimittel, auch unerwünschte Nebenwirkungen, die von lokalen allergische Reaktionen mit Juckreiz, über Durchfall und Erbrechen bis hin zu Allergien, zur Ataxie und Epilepsie reichen können. Damit diese Nebenwirkungen möglichst vermieden werden und die Toxinbelastung im Körper möglichst gering bleibt, halte dich unbedingt an die Anweisungen und trage die Wirkstoffe nicht zu häufig auf.

Viele dieser Produkte enthalten, wie bereits erwähnt, ein Nervengift, dass bei den Zecken die sog. Acetylcholinesterase – ein Enzym, das die Erregungsweiterleitung der Nerven steuert – hemmt. Wenn diese Weiterleitung bei der Zecken blockiert wird, führt das zu Lähmungen und in der Folge zu einer Blockaden des Atemzentrums mit tödlichem Ausgang.

Eine Übersicht über die Präparate und Wirkungsweisen erhältst du auf der Webseite der Tierheilpraxis Bruckert.

Kein Wunder also, dass viele Tierbesitzer diesen Präparaten kritisch gegenüber stehen und davon Abstand nehmen. So auch wir! Da der Hund aber trotzdem vor der Zecke geschützt werden muss, greifen viele Hundehalter zu natürlichen Zeckenschutzmitteln. Einige davon haben wir ausprobiert und diese möchte ich dir jetzt vorstellen:

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Eine Auswahl an Präparaten zur Zeckenprophylaxe

Natürliche Antizecken-Mittel

Die Auswahl an natürlichen Zeckenschutz-Produkten und naturheilkundlicher Mittel zur Zeckenprophylaxe ist groß:EM-Halsbänder, pflanzliche und ätherische Spot-ons und Spray’s, homöopathische Mittel zur Zeckenprophylaxe, Kokosöl, Schwarzkümmelöl, Anhänger für das Hundehalsband, Nahrungsergänzungsmittel zur Zeckenabwehr, Bernsteinketten und mehr. Dabei gilt grundsätzlich für alle Mittel, egal ob chemisch oder natürlich: Einen 100% sicheren Schutz gibt es nicht! Gerade bei natürlichen Präparaten musst du ausprobieren und testen, was deinem Tier gut und verlässlich hilft.

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Das native Kokosöl

Einen regelrechten Hype hat in den letzten Jahren das Kokosöl erlebt (wenn es auch nicht das gesündeste ist). Neben anderen positiven Wirkungen soll das Kokosöl auch Zecken fern halten: Das Kokosöl enthält bis zu 60% Laurinsäure, die eine abschreckende Wirkung auf Zecken haben soll. Diese wurde auch in zwei Studien untersucht, welche jedoch einen faden Beigeschmack haben, da sie von Herstellern eines Antizeckenmittels auf Laurinsäure-Basis (ContraZeck®) durchgeführt wurde.

Weitere Informationen dazu findest du hier:
Kokosöl gegen Zecken im Test | Wie wirksam ist Kokosöl wirklich?
Studie der FU Berlin – Laurinsäure als Zeckenrepellent

Das Kokosöl soll also durch die Laurinsäure die Zecken fern halten und außerdem die Atemwege der Zecke verstopfen. Dazu müsste jedoch der gesamte Hund mit dem Öl eingerieben werden, aber auch gefährlich werden kann: Wenn das Öl das Fell verklebt und sich als Schicht über die Haut legt, wird der Wärmehaushalt des Hundes stark gestört. Außerdem kleben Staub und Dreck an dem Fell und auf der Haut fest. Auch allergische Reaktionen auf das Kokosöl kommen vor. Bei unserem Test hat das Kokosöl auch keine Wirkung gezeigt, weder innerlich angewandt – noch äußerlich. Trotzdem gebe ich weiterhin etwas davon ins Futter, denn das soll die natürliche Entwurmung des Hundes unterstützen.

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Andere ätherische Öle

Neben dem Kokosöl sollen andere ätherische Öle wie Zitronella, Neemöl, Schwarzkümmelöl, Palmarosaöl, Zitroneneukalyptusöl (Citriodiol) und andere Öle gegen Zecken helfen. In unterschiedlichen Test’s wurde die Wirksamkeit dieser Öle zur Zeckenprophylaxe getestet – zumeist mit geringer Wirksamkeit.

Schwarzkümmelöl zum Beispiel soll eine gute Wirkung gegen Zecken haben, dies wurde jedoch bisher in keiner wissenschaftlichen Studie zur Zeckenprophylaxe nachgewiesen. Im Gegenteil: In Versuchen mit Ratten und Mäusen wurde ein lebertoxischer Effekt festgestellt. Aus diesem Grund solltest du mit deinem Tierarzt sprechen, bevor du deinem Hund Schwarzkümmelöl fütterst. Das Öl kann außerdem die Haut und Schleimhäute (durch den starken Geruch) deines Hundes reizen und hält auch dann, wie ein Projekt im Rahmen von Jugend forscht gezeigt hat, die Zecken nicht vollständiges fern. Wir haben deshalb die Finger davon gelassen und Lavendel-, Zitronen- und Zitroneneukalyptus-Öl ausprobiert.

Lavendel- und Zitronenöl wird beispielsweise im AniForte Zeckenspray für Hunde* eingesetzt und im Anibio Melaflon Spot-On*, den ich sehr gerne nutze, weil er so gut riecht. Diese Öle haben nachgewiesen eine gewisse Wirkung, jedoch stößt diese auch an ihre Grenzen: Die Anwendung muss nämlich sehr breitflächig erfolgen. Das bedeutet, sind Zecken in der Lage, duftfreie Hautareale zu finden, lassen sie sich dort nieder.

Bei uns haben beide getesteten Produkte leider auch nur eine geringe Wirkung gezeigt. Schade, denn den Duft mag ich unglaublich gerne. Unsere Hündin findet das wohl nicht und flüchtet vor dem Auftragen, insbesondere als Spray! Das macht die Anwendung, die vor jedem Spaziergang erfolgen muss, natürlich schwierig. Ich werde die Produkte wohl weiterhin für mich und die Kinder nutzen, um unsere Beine ein wenig damit einzureiben, bevor wir im Wald und durch hohe Wiesen spazieren.

Neem-Öl

Neem-Öl (auch Niem-Öl) ist ein pflanzliches Öl, das aus den Samen der Steinfrüchte des indischen Niembaumes gewonnen wird. Es kann nicht nur zur Schädlingsabwehr eingesetzt werden, sondern durch seine desinfizierende Wirkung auch gut bei kleinen Wunden. Zu beachten ist hier, dass Nimöl, anders als die oben erwähnten Öle, bei Haustieren auf keinen Fall innerlich angewandt werden darf!

Den Tipp mit dem Neemöl habe ich übrigens von unserer Tierärztin bekommen und habe die letzten 2 Jahre nur Produkte auf Neemöl-Basis genutzt. Bisher erfolgreich! In diesem Jahr scheinen mir die Zecken aber irgendwie resistenter dagegen geworden zu sein – und außerdem sind wir in diesem Sommer häufiger in Risikogebieten (z.B. am Kalterer See) unterwegs, wo sehr viele Zecken vorkommen. Dort haben die Produkte leider versagt.

Dennoch möchte ich sie euch auf keinen Fall vorenthalten, da die von uns bisher getesteten Produkte, eine gute Wirkung gezeigt haben, nämlich das Camon Halsband* mit Neem-Öl und Orangen-Terpenen (Wirkdauer etwa 2 Monate) und das AniForte Milben-Stop Spray*.

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Die Zistrose (Cistus Incanus)

Über die Zistrose als Zeckenprophylaxe habe ich das erste Mal bei dog-spot gelesen. Zistrose (Cistus Incanus) stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern wirkt auch als natürliches Mittel gegen Zecken. Man muss Zistrose aber mindestens fünf Tage geben, bis es wirktNach zehn bis 14 Tagen ist die volle Wirkung erreicht. Weitere Informationen findest du wie gesagt bei dog-spot.

Das-beste-Hundefutter-für-Hunde

EM-Keramik

Ich bin, was alternative Methoden angeht, immer skeptisch und so habe ich vor 2 Jahren, als unsere Welpe bei uns einzog, die EM-Halsbänder gleich als Humbug abgetan. Nun habe ich mich aber im letzten Jahr sehr viel mit Gartenbau und Gemüseanbau auseinander gesetzt und im Garten mit Effektiven Mikroorganismen (EM) gute Erfahrungen gemacht. Als ich dann vor Kurzem auf dem Dog Day der Hundeschule dog-spot eine Stand mit EM-Keramikhalsbänder entdeckt habe, dachte ich mir, ich gebe dem Halsband eine Chance und habe bei Ferdinand-the-dog zugeschlagen.

Ferdinand the dog – Shop

Bisher hatte ich die Keramikhalsbänder nur im Ausland entdeckt und mit Barbara vom Ferdinand-the-dog-Shop sind diese Halsbänder und Ketten nun auch in Südtirol zu haben. Wer unseren Blog schon länger verfolgt, der weiß, dass ich lokale Mompreneurs besonders gerne unterstütze – nicht nur mit einem Interview auf unserer Gästecouch! Und so habe ich das EM-Keramikhalsband, das auch noch sehr dekorativ ist, ausprobiert und muss sagen: Die letzten zwei Monate habe ich keine Zecke entdeckt!

Möchtest du mehr über die Wirkung der effektiven Mikroorganismen erfahren? Dann empfehle ich dir diesen Gastbeitrag von Tierheilpraktikerin Carolin Caprano auf dem Blog von Anke „Kleine Organismen ganz groß! – Effektive Mikroorganismen in der Hundehaltung“ und den Beitrag „Was sind effektive Mikroorganismen für Hunde?“ von Dini vom Blog Hundekind Abby.

Eine Bernsteinkette

Bernsteinketten kenne ich noch aus der Zahnungsphase meiner Töchter. Warum sie auch als Schutz vor Zecken geeignet sein sollen, verstehe ich nicht. Ein Test der Sendung hundkatzemaus hat auch keine Wirkung der Bernsteinketten nachweisen können, denn im Fell der Testhunde wurden trotz Kette 24 Zecken gefunden. Hast du mit Bernsteinketten zur Zeckenprophylaxe beim Hund schon Erfahrungen gesammelt?

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Sonstige Maßnahmen zur Zeckenprophylaxe

Eine der wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen zur Zeckenprophylaxe gegen oben genannte Krankheiten ist die tägliche Fellpflege: Wie bereits erwähnt gibt es keinen 100% Schutz gegen Zecken und gerade deshalb sollten wir unsere Hunde nach jedem Spaziergang absuchen. Sollte da eine Zecke krabbeln (es dauert etwa 3-4 Stunden, bis sie sich festbeißen) oder sich schon festgebissen haben, entferne ich diese sofort mit einer Zeckenzange* oder dem O-Tom Tick Twist*. Mit diesem habe ich die besten Erfahrungen gemacht und vor allem sind diese Zeckenhaken* sehr klein und haben sogar im Münzfach meines Geldbeutels Platz. Denn: Je rascher die Zecke entfernt wird, desto geringer ist die Gefahr einer Übertragung von Infektionserregern. Die Zecke verbrenne ich dann sofort, damit sie sich keinen neuen Wirt suchen kann…

Quellenangaben:
Infoblatt der Autonomen Provinz Bozen
Dog-spot: Lästige Zeitgenossen und Zeckenschutz
Wir sind Tierarzt über Bravecto
ORF: Zeckenmittel für Tiere: Nur Gift wirkt
LesWauz: Floh- & Zecken-Schutzmittel für Hunde: Wie schädlich sind die Nervengifte darin?
Deine Tierwelt: Zeckenschutz für Hunde
Vetevo: Der Zeckenschutz beim Hund
Fluffology: Schlimm, schlimmer, Bravecto
Tierarzt Rückert: Die lästigen Zecken
Zecken beim Hund – Zeckenschutz ohne Chemie von Schlimmerkater.de
Hundekind Abby: Zeckenzeit – Hilft da Kokosöl?

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