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10 Sommertipps für Mamas!

30. August 2019

Sommertipps für Mamas? – braucht es so etwas? Ich sage Ja, denn wir Mütter haben es im Sommer manchmal ganz schön anstrengend: Arbeit und Schulferien unter einen Hut bringen, jeden Tag auf’s Neue die Kinder irgendwo hinbringen und abholen oder sich selbst für die Sommerferien ein abwechslungsreichen Programm für seine Sprösslinge ausdenken. Das kann manchmal ganz schön schlauchen und gerade dann ist es wichtig, dass wir Mamas uns selbst nicht vergessen. Beschäftige dein/e Kind/er doch mit einer der 10 Ideen aus der letzten Summer-Bucket-List und nimm dir in den nächsten 10 Tagen einen Moment Zeit für dich. Wie du diese Momente achtsam nutzen kannst, erfährst du jetzt. Viel Spaß!

Sommertipps-10-Ideen-für-Mütter

Deine Sommer-Playliste

Noch eine Woche Ferien und diese Zeit solltest du nutzen, um zu chill’n. Dafür stellst du dir eine Playlist mit deinen Lieblingsliedern zusammen. Vielleicht hängst du gleich noch eine geführte Meditation hinten dran. Diese Playliste kann dich durch die nächsten 10 Tage führen und dir auch den stressigen Schulstart mit deinem Zögling und das gehetzte Einkaufen am ersten Schultag erleichtern.

Wusstest du schon, dass wir Menschen auf unsere Lieblingslieder ähnlich reagieren wie auf köstliche Speisen oder Sex? Musik hat den direkten Draht zu unseren Gefühlen: sie berührt, verführt, begeistert, beschwingt, entzückt oder erinnert einen an die erste Liebe.

Die Wiener Zeitung

Dieses Zitat aus der Wiener Zeitung spiegelt ganz gut wieder, welchen Einfluss unsere Lieblingslieder auf uns haben können: Nach einem stressigen Tag geben sie uns ein gutes Gefühl (deshalb sieht man abends auf dem Heimweg so viele Menschen mit Kopfhörern) und sorgen für Entspannung. Das ist übrigens auch in einer Studie untersucht worden: Dabei wurde festgestellt, dass unsere Lieblingsmusik das sog. Ruhenetzwerk im Hirn stimuliert und bringt dich mit deinen nach innen gerichteten Gedanken in Verbindung.

Bewegung tut gut: Move your body

Ich bin kein großer Sportler, gehe weder zum Joggen noch klettere ich auf die Gipfel der Dolomiten – und trotzdem bewege ich mich unglaublich gerne. Dazu bietet der Sommer auch jede Menge Gelegenheiten und ist die ideale Jahreszeit, um neue Sportarten auszuprobieren. Nimm dir doch heute einen Moment Zeit und versuche etwas Neues: Nordic Walking vielleicht? Hast du noch alte Inline Skates im Keller liegen, die du schon immer einmal ausprobieren wolltest? Warst du schon einmal auf dem Tennisplatz? Oder hast du die Slackline in der Nähe schon einmal ausprbiert?

Ich habe in diesem Sommer meinen Mann eingespannt und wir haben uns Tennisbälle und -schläger ausgeliehen und uns einmal am Tennis probiert. Das stärkt auch gleichzeitig die Bindung als Paar, wenn ihr gemeinsam etwas neues ausprobiert! Auf meiner To Do Liste steht auf alle Fälle noch das Stand Up Paddling, das ich gemeinsam mit unserer Hündin einmal ausprobieren möchte – und mein Mann hat in diesem Sommer mit Yoga begonnen. Was möchtest du heute ausprobieren?

Sommertipp: (D)ein Regenspaziergang

Ich liebe Spaziergänge bei Regen! Dann genieße ich die Ruhe, kann vollkommen abschalten, genieße das Plätschern des Baches und das Platschen der Regentropfen auf dem noch heißen Asphalt. Wenn sonst niemand auf dem Fahrradweg oder dem nächsten Spazierweg unterwegs ist, kannst du deinen Regenspaziergang auch zur Gehmeditation nutzen. Das sind Erinnerungen, die ich mir immer wieder unglaublich gerne ins Gedächtnis rufe! Probiere es doch einmal aus: Schnapp dir deine Regenjacke und ab nach draußen. Und wenn dir ein Spaziergang im Regen keinen Spaß macht, dann kannst du dich auch an deinen Lieblingsort begeben – oder Zuhause von der Couch aus eine Fantasiereise dorthin machen.

Auch ich suche mir im Alltag – oder wenn es gerade besonders stressig ist – gerne Augenblicke der Ruhe. Dann schließe ich die Augen und begebe mit in meiner Fantasie an den Wasserfall, den ich mit unserer Hündin gerne besuche oder spaziere in einer Traumreise einsam durch den trommelnden Regen. Das gibt mir unglaublich viel Ruhe und Kraft! Was bevorzugst du, lieber nach draußen oder eine Reise in deiner Fantasie?

Achtsamkeitsblog Südtirol Achtsamkeit Meditation Dankbarkeit
Die bunte Tomatentarte von Glueck-essen

Glück kann man essen!

Heute wissen wir, dass Nahrungsmittel einen Einfluss auf unsere Hormone und unsere Darmflora haben. Leckeres Essen, das Serotonin und Tryptophan enthät, kann uns also glücklicher machen! Und wenn wir eine unserer Lieblingsspielen essen, wird vermehrt Dopamin ausgeschüttet und das lässt Glücksgefühle entstehen. Leider haben wir Mütter aber im hektischen Alltag nicht immer Zeit, und was besonderes zu kochen und uns mit unserer Lieblingsspeise zu umsorgen. Oder vielleicht geht es dir ähnlich wie mir – und der Rest deiner Familie mag deine Lieblingsspeise so gar nicht! Heute ist uns das aber total egal!

Wie wäre es damit, wenn du dich heute einfach so mit einem leckeren Essen verwöhnst, dazu musst du dich nicht schick machen und nicht einmal das Haus verlassen. Ich lasse mich besonders gerne auf dem Blog von Glück-essen inspirieren, denn die Verfasserin des Blogs hat mit einem vollkommen recht: „Glück kann man essen!“

Tu‘ dir etwas Gutes: Bücher und Podcasts

Du möchtest nicht nur zur Ruhe finden, sondern etwas Neues lernen oder ein Abenteuer erleben? Die richtigen Bücher und Podcasts können dir in deinem Alltag so viel geben: Schöne Gedanken, neue Energie, Motivation und vieles mehr. Suche heute nach Podcasts, die dich inspirieren, stöbere in der Stadtbibliothek nach einem motivierenden Buch oder lese ein paar Seiten in deinem Lieblingsbuch.

Meditation-für-Mamas-meditieren

Probiere etwas neues aus: Meditation

Während mein Mann abends mit den zwei Mädels beim Kinderyoga* runterkommt, habe ich schon vor einer ganzen Weile das Meditieren für mich entdeckt. Meditieren kann man nicht nur im Sitzen, sondern es gibt auch Gehmeditationen für die einsamen Spaziergäng im Wald. Egal für welche Variante du dich entscheidest: Meditieren helfen dir dabei, dich vom lauten Alltag zu lösen und deinen Tag ruhig und entspannt auszuklingen zu lassen.

Ich habe mir Ende letzten Jahres in der Stadtbibliothek das Buch „Crashkurs Meditation: Anleitung für Ungeduldige – garantiert ohne Schnickschnack (mit Audio-CD)“* ausgeliehen und kann es dir wärmstens empfehlen. Außerdem findet im September ein kostenloser Onlinekurs bei Pawsitive Life statt, für alle jene, die das Meditieren erlernen möchten. Schau doch mal rein (Link) und melde dich noch bis Sonntag, 01.09.2019 an.

Weil ich es mir wert bin!

Heute ist ein besonderer Tag, denn heute stehst du im Mittelpunkt. Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben und deshalb solltest du dir etwas Gutes tun. Bereite dir eine kleine Freude und gönne dir eine wohltuende Massage oder ein entspanntes Bad – oder unternimm‘ etwas, das dir Spaß macht. Verbringe doch denn Nachmittag in der Sonne oder nimm‘ dir alle Zeit der Welt für dein Hobby. Ich greife dann am allerliebsten zu meiner Ukulele und spiele einfach drauf los. Merke dir eines: Du hast es dir verdient, jeden Tag gut zu dir zu sein!

Sommertipps Achtsamkeitsmeditation im Alltag als Mama

Origami falten oder Mandala ausmalen

Unglaublich entspannend komme ich leider viel zu selten dazu: Doch nicht heute. Heute nehme ich mir die Zeit und falte ein Origami, welches mir die nächsten Tage noch bei jedem Blick darauf jede Menge Freude bereiten wird oder male ein Mandala aus. Das mache ich am allerliebsten! Deshalb habe ich auch jede Menge passende Bücher für diese tollen Gelegenheiten (das sollte ich mir definitiv noch viel öfter gönnen!) zu Hause, hier gleich vier Tipps für dich:

Ich nehme mir immer eines der Bücher zur Hand und suche mir ein Motiv aus, das mich gerade anspricht. Beim Ausmalen finden wir zur Ruhe, können unsere Gedanken abschalten und uns von Sorgen und Blockaden befreien. Du siehst, nur wenigen Minuten kreative Betätigung kann dir jeden Tag auf’s Neue Kraft und Energie spenden. Los geht’s!

Flugmodus aktivieren: Einmal nicht erreichbar sein

Ein Tag Auszeit, klingt das nicht fabelhaft? Es muss nicht gleich ein ganzer Tag sein, aber plane heute eine konsumfreie Zeit ein: Flugmodus an, Laptop und Fernseher aus und los geht’s! Beobachte dich: Was geht dir durch den Kopf? Wie fühlst du dich? Macht dich die Abstinenz von diesen Medien nervös? Wenn du nicht gut damit zurecht kommst, setzte dich doch in den Garten und beobachte Schmetterlinge. Oder genieße eine Tasse Tee und den Blick aus dem Fernster. Und merke dir: Eine Abstinenz von elektronischen Medien und vom Video-, Streaming- und Fernsehkonsum tut auf alle Fälle gut!

Sommertipps Meditieren als Mama

Zurück in die Kindheit

Bist du früher auch mit deinen Freundinnen auf der Wiese gelegen und hast die Wolken beim Vorüberziehen beobachtet? Oder hast du unter dem großen Apfelbaum im Garten gelegen, einfach deine Augen geschlossen und den Vögeln beim Zwitschern zugehört? Heute nehmen wir uns Zeit dafür, denn das ist eines der einfachsten und schönsten Dinge, die man an einem sonnigen Tag machen kann! Nimm dir heute die Zeit und spaziere in den Wald – oder suche die Lieblingsweide deiner Kindheit wieder auf und lege dich dort gemütlich hin. Betrachte den Baum einmal ganz genau, was siehst du? Welche Farben haben die Blätter? Sind sie noch ganz jung und saftig grün oder ist das Hellgrün schon einem dunkles Grün oder einem Rot gewichen? Siehst du die Sonne durch die Blätter blitzen oder den blauen Himmel? Bewegen sich die Blätter im Wind?

Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal, ehe man es zum allerersten Mal wirklich sieht!

Christian Morgenstern

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