Umdenken und umweltbewusst(er) leben!

Wer unseren Blog schon eine Weile liest, weiß, dass wir sehr auf darauf achten, unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie nötig zu halten und nachhaltig und umweltbewusst zu leben. Nachhaltigkeit ist bei uns zu Hause ein großes Thema, so heizen wir im Winter nur das Wohnzimmer und auch nur auf 18 Grad. Wir recyceln – und versuchen unseren Müll so gut es geht zu reduzieren. Außerdem verzichten wir so es geht auf Plastik. Schließlich wollen wir, dass auch unsere Kinder noch in einer lebenswerten (Um)Welt leben können und nicht in unserem Plastikmüll, der sich erst nach 500 Jahren und mehr abbaut, versinken.

Das mag jetzt erst einmal sehr anstrengend und zeitaufwändig klingen: recyceln, Müll einsparen usw. Doch jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung und Neil Armstrong hat es treffend ausgedrückt

„Ein kleiner Schritt für einen Menschen,
aber ein großer Schritt für die Menschheit!“

 

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Und das trifft definitiv auch beim Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu! Aus diesem Grund habe ich heute 4 einfache Tipps für dich zusammengestellt, wie du und deine Familie diesen Schritt ohne großen Aufwand gehen können. Viel Spaß!

 

4 Schritte in eine bessere Zukunft

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1 | Stelle deine Monatshygiene um

Ich habe bereits einmal darüber berichtet und seitdem ist auch meine kleine Schwester erfolgreich umgestiegen. Wusstest du schon, dass jede Frau im Laufe ihres Lebens rund 16.000 Tampons, Slipeinlagen oder Binden verbraucht. Diese Produkte sind nicht nur gesundheitsgefährdend – sondern produzieren auch eine Menge Müll. Viel besser wäre es da, zu Alternativen wie der Menstruationstasse, Stoffbinden aus (Bio-)Baumwolle oder Levantiner Schwämmchen zu greifen.

Seit ich vor Jahren auf Stoffbinden umgestiegen bin, produziere ich während meiner „Tage“ keinen Müll mehr und spare dabei noch eine Menge Geld. Und meiner Gesundheit tu ich auch etwas Gutes.

 

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2 | Ersetze Wegwerfprodukte

Umweltbewusst(er) leben | Taschentücher, Küchenrollen & Wattepads

Schau dich erst einmal nach Wegwerfprodukten in deinem Haushalt um. Hast du Einweggeschirr? Na dann, ersetzte es mit Keramik, Porzellan oder Glas. Verbrauchst du im Winter einen Berg voller Taschentücher? Dann krame am besten die Stofftaschentücher aus deiner Kindheit wieder hervor. Bestimmt hat sie damals deine Mama ganz liebevoll ausgesucht und vielleicht sogar mit persönlichem Monogramm bestickt.

Auch eine Küchenrolle brauchst du nicht, wenn du ein Geschirrtuch im Haushalt hast. Wische einfach damit den Tisch oder die Arbeitsfläche ab und wasche es dann. Und weil wir vorhin schon von Hygieneprodukten gesprochen haben: Wattepads gibt es auch in Varianten zum Wiederverwenden aus Stoff. Oder du nutzt einen klassischen Waschlappen, um dein Gesicht zu reinigen.

Jedes einzelne Wegwerfprodukt, dass du ersetzt, vermindert deinen ökologischen Fußabdruck und verbessert deine Umweltbilanz. Und niemand verlangt von dir, dein Toilettenpapier zu ersetzen! Aber vielleicht möchtest du zur Recyclingvariante greifen oder der Rolle aus Bambusfasern?

 

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3 | Kaufe unverpackte Produkte

Einkaufen macht den Mädels großen Spaß! Wir bringen unsere großen Baumwolltaschen und die kleine Stoffsäckchen fürs Gemüse mit. Alles, was es unverpackt gibt, wird ohne Plastikverpackung gekauft. (Warum müssen eigentlich Bio-Bananen immer in Plastik verpackt sein?) Reis, Nudeln, Müsli usw. kaufen wir in großen Gebinden und wenn möglich in Papierverpackung. Andere Produkte (die wir nicht selber machen können) z.B. Thunfisch, kaufen wir im Glas statt in Konservendosen. Auch Tomaten gibts meist aus dem Glas, da mit persönlich das Einkochen von Tomatenpaste zu aufwendig ist. Wir ergänzen dann oft noch frische Tomaten aus unserem Garten.

Wenn du übrigens ganz Verpackungsfrei einkaufen möchtest, schau doch mal bei Purnatur in Mühlbach / Südtirol vorbei. In Bozen kannst du NOVO, den verpackungsfreien Supermarkt, besuchen.

 

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 4 | Trenne deinen Müll

Unser Ziel ist: Wir möchten als Familie so wenig Müll wie möglich produzieren. Aus diesem Grund nutzen wir Zuhause Stoffwindeln und meiden wo es geht, Verpackungsmaterial. Ab und zu fällt leider trotzdem etwas an, was vor allem meiner Zöliakie geschuldet ist. Umso wichtiger ist es mir, den Müll korrekt zu trennen: Glas, Papier, Plastik, Biotonne, Kunststoff, Milchtüten (die Mädels lassen sich leider nicht von meiner hausgemachten Walnussmilch begeistern) usw.

Wie gehst du in der Familie mit dem Thema Umweltschutz um? Versuchst du, deinen Kindern einen grüneren Lebensstil näher zu bringen?

Bis bald!

 

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2 Gedanken zu „Umdenken und umweltbewusst(er) leben!

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