Sirrus 26 | Mein Damenrucksack von Osprey

Während sich mein Mann mit seinem Salewa Capehorn 50 + 10 Tourenrucksack auf Wanderschaft macht, habe ich mir einen kleineren Wander-und Trekkingrucksack von Osprey gekauft – und zwar den Osprey Sirrus 26. Beim Sirrus 26 handelt es sich um einen speziellen Damenrucksack und ich nutze diesen Rucksack nun schon seit 5 Jahren. Zeit, um ihn euch endlich vorzustellen und einige Fragen zu beantworten: Warum habe ich mir gerade für diesen Rucksack entschieden? Und wie hat sich der Rucksack die letzten Jahre geschlagen? Hier erfährst du mehr. Viel Spaß beim Lesen!

 

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Sirrus 26 | Mein Daypack von Osprey

Wir gehen unglaublich gerne wandern und für so einen Tag draußen auf der Alm fällt, vor allem mit 2 Kleinkindern, einiges an Gepäck an. So muss ich im Wanderrucksack nicht nur unseren Proviant unterbringen, sondern auch Regenbekleidung, unser Erste-Hilfe Set und einige andere Gadgets sollen auch ihren Platz darin finden. Schnell hat man so eine Gepäcklast von mehreren Kilos zusammen und die Auswahl des passenden Rucksacks ist dann umso wichtiger. Denn sonst können längere Tragzeiten schnell unbequem werden und der Familienausflug mit Kindern wird zur Qual.

Ich habe mich also auf die Suche nach einem passenden Rucksack gemacht, denn den Rucksack von meinem Mann mit 60 Litern Volumen fand ich bei meiner Größe von 1,58m einfach zu groß und unbequem. Ich wollte einen Rucksack, der gut sitzt, schön aussieht und wo ich alles nötige für einen Tagesausflug unterbringen kann. Schnell bin ich auf die Damenrucksäcke von Osprey aufmerksam geworden und habe mich im Sortiment umgeschaut.

Warum ein Damenrucksack?

Wie ihr wisst, sind Frauen und Männer anatomisch ganz anders geformt. Und so sind auch die Damenrucksäcke nicht nur etwas kleiner und schmaler (Füllgröße bzw. Literanzahl begrenzt), sondern auch an die weibliche Anatomie angepasst. Das heißt, das Tragesystem ist anders geformt: Die Träger sind oft schmaler (sodass wir uns nicht unter den Achseln aufscheuern) und in einem spitzeren Ansatzwinkel aufgesetzt. So liegen die Träger näher beieinander und rutschen uns nicht von den (schmalen) Schultern. Auch das Rückenteil ist leicht verkürzt. Auch der Brustgurt sitzt anders, sodass unsere Brüste nicht eingeklemmt werden. Und zuletzt ist der Beckengurt anders geformt und in einem anderen Winkel (mehr gekippt) angenäht, damit er besser auf dem Becken aufsitzt. Außerdem ist mir aufgefallen, dass Damenrucksäcke einfach modischer und schöner sind.

Der Style der Rucksäcke war übrigens auch ein Grund, warum ich mich schlussendlich für die Marke Osprey entschieden habe. Wer bei uns in Südtirol wandert, trifft wohl am häufigsten auf Deuter Rucksäcke. Ich konnte mich damit aber einfach nicht anfreunden und fand sie nicht modern, sondern eher altbacken. Die Osprey Rucksäcke haben mit hingegen vom Aufbau und vom optischen Aspekt absolut überzeugt.

 

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Der Sirrus 26 Trekkingrucksack

Der Sirrus 26 Damenrucksack ist ein Wander- und Tourenrucksack mit einem Packvolumen von 26 Litern. Somit ist dieser Rucksack ideal für Tagesausflüge und Wanderungen. Er ist dem Osprey Kyte sehr ähnlich – jedoch neuer – und hat einige tolle Features, die ich euch heute zeigen möchte. Bitte beachte, dass mein Sirrus Rucksack schon ein etwas älteres Modell ist, die neuen Sirrus Modelle haben sogar noch einige verbesserte Funktionen. Aber jetzt geht’s los!

Der Sirrus 26 hat ein integriertes Regencover. Das dies keine Selbstverständlichkeit ist, bin ich während meiner Recherche aufmerksam geworden. Oft muss ein teures Regencover dazu gekauft werden – das finde ich schade und ist beim Sirrus 26 zum Glück nicht der Fall. Unter der vorderen Reißverschluss-Tasche für das Regencover befindet sich übrigens eine Schlaufe (siehe zweite Bild oben). Diese Schlaufe dient zusammen mit dem Klickverschluss vorne mittig zur Befestigung eines Eispickels.

Der Sirrus 26 kommt übrigens mit der Ospreys All-Mighty Produktgarantie.

Der Sirrus 26 verfügt über das AirSpeed™ Netz-Rückensystem mit voll-belüfteten Netzrücken. Das finde ich bei unseren Wanderungen mit Kind im Sommer besonders angenehm, denn ich mag es überhaupt nicht, mit nassem Rücken am Gipfel anzukommen. Die Rückenplatte ist natürlich an die weibliche Ergonomie angepasst und der Rahmen ist sehr leicht.

Netzrücken oder Schaumstoffpolster?

Ihr könnt auf dem Foto oben den Netzrücken erkennen. Das Mesh-Netz verläuft straff gespannt über ein Gestell und so entsteht zwischen Träger und Rucksack ein Abstand. Ich finde das sehr angenehm, denn bei Rucksäcken mit Polstern komme ich stark ins Schwitzen. Dann ist Wechselkleidung ein Muss!

Andere Rucksack-Träger bevorzugen aber einen weich gepolsterten Rucksackrücken. Hier ist  die Ventilation zwar oft geringer, doch der Rucksack liegt enger am Körper an, was beim Tragen schwerer Lasten von Vorteil sein kann. Für welche Variante du dich am Ende entscheidest, hängt ganz von deinem Geschmack ab und ein wenig davon, wie schwer dein Rucksack gepackt wird und ob du auf leichterem oder schwerem Gelände unterwegs bist.

 

Seitenansicht | InsideOut Kompressionsriemen

Auf dem zweiten Foto bekommst du eine Seitenansicht meines Sirrus 26. Hier befinden sich zwei seitliche Mesh-Taschen mit InsideOut™ Kompressionsriemen. Diese können bei vollgepacktem Rucksack dazu genutzt werden, den Inhalt des Rucksacks zu Komprimieren. Und falls der Rucksack einmal nicht voll beladen wird, kann ich damit das Volumen des Sirrus 26 verkleinern.

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Hier auf diesem Bild siehst du ein verstecktes Feature des Sirrus 26. Obwohl ich den Rucksack nun schon seit 5 Jahren nutze, habe ich diese Funktion erst vor kurzem entdeckt, als ich die Magnetbefestigung meiner Trinkblase am Brustgurt befestigt habe. Zum Trinksystem komme ich übrigens gleich nachher noch.  Der Brustgurt des Osprey Sirrus 26 Damen-Wanderrucksacks verfügt nämlich über eine Notpfeife! 

 

Kompatibel mit unterschiedlichen Trinkblasen

Dieser Wanderrucksack ist mit den Ospreys Hydraulics™ und Hydraulics LT™ Trinkblasen nutzbar. Natürlich könnt ihr auch jede andere Trinkblase nutzen z.B. von Source oder Hydrapak. Dieser Fakt war mir beim Kauf nicht wichtig, doch seit kurzem nutze ich persönlich eine solche Trinkblase. Dabei ist mir leider ein negativer Punkt aufgefallen:

Die Trinkblase muss, im Gegensatz zum Kyte oder Ariel, im Inneren des Rucksacks verstaut werden. Der Sirrus verfügt nämlich leider über kein externes Trinkblasenfach. So hat sich das Verstauen der Blase oft als schwierig erwiesen, vor allem, wenn der Rucksack bereits voll bepackt war. Ich musste ihn dann wieder auspacken, die Trinkblase in das Fach einstecken und den Rucksack dann erneut packen. Sehr schade!

PS: Ich habe mich für euch schlau gemacht und bei den neuen Sirrus Modellen wurde nachgebessert! Diese verfügen nun über ein externes Trinkblasenfach!

Wie viele Rucksäcke hat auch der Osprey-Trekkingrucksack ein Deckelfach. Dieses kann außen über 2 Reißverschlüsse geöffnet werden und hier bringe ich unterschiedliche Essentials unter, z.B. meine Taschenlampe, das Erste Hilfe Set, die Sonnencreme und Müsliriegel und Snacks. Innen im Deckelfach finden wir einen weiteren Reißverschluss zum Öffnen und verstauen, z.B. wichtiger Dokumente oder einer kleinen Geldbörse für die Einkehr in die nächste Hütte.

Ein weiteres tolles Feature: Auf dem mittleren Foto oben kannst du eine der beiden Hüfttaschen auf dem Beckengurt sehen. Ich mag diese besonders, denn ich bewahre dort die wichtigsten Utensilien für jede Wanderung auf. Auf der einen Seite mein iPhone, denn als Mama macht man andauernd Bilder für’s Erinnerungsalbum der kleinen Mäuse. Da kommt mir übrigens auch das Stow-and-Go System (siehe Foto oben rechts) für die Wanderstöcke sehr entgegen. Trekkingstöcke einhängen und schon habe ich die Hände frei für das nächste Foto!

 

Groß genug für die leichte Ausrüstung!

Das iPhone SE hat übrigens sehr gut in der Hüfttasche Platz und außerdem kann ich noch meine SummerCard Gold da rein packen, meinen Lippenbalsam und eine kleine Tube Sonnencreme. In der zweiten Hüfttasche bewahre ich den Taschen-Drachen der beiden Mädels auf. Der muss überall hin mit! Der Beckengurt ist sehr bequem und kann ganz einfach gestrafft werden. Dabei kommt jeweils ein Riemen von oben und einer von unten aus der Seite, was das Gewicht sehr gleichmäßig und gut verteilt.

Ihr seht, ich bin mit meinem Rucksack sehr zufrieden. Ab und an würde ich mir ein etwas größeres Volumen (z.B. 36 Liter) wünschen – nämlich dann, wenn ich mit den beiden Mädels bei unbeständigem Wetter unterwegs sind und ich sehr viel Kleidung unterbringen muss: 3 Regenjacken und eine leichte Daunendecke (Mountain Equipment Helium Trekker) nehmen dann zusätzlich viel Platz im Rucksack ein!

Ich hoffe, mein kleiner Bericht über meinen Rucksack für alles konnte euch ein wenig helfen und dir vielleicht bei deiner Entscheidung für einen Wanderrucksack helfen und wichtige Tipps geben!
Nun bleibt mir noch, dir ganz viel Spaß beim Wandern zu wünschen ♥

 

 

Sirrus 26 | Mein Damenrucksack von Osprey

2 Gedanken zu „Sirrus 26 | Mein Damenrucksack von Osprey

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